Druidenwerk ist keine Hexerei

Wilde Karde ( Dipsacus fullonum ) wirksam bei Borreliose ?

31.05.2011 14:11

 Wilde Karde ( Dipsacus fullonum ) wirksam bei Borreliose 

Dipsacus kommt von dem griechischen Wort Dipsa und bedeutet soviel wie Durst.  Die Namensgeber sahen dabei wohl die Kelchartigen Blätter in denen sich das Regenwasser sammelt und assozierten damit den Durst dieser Pflanze.

Die kleinen Wasseransammlungen haben auch eine Schutzfunktion für die Pflanze, Insekten können diese kleinen Tümpel nicht überwinden und daher nicht an der Pflanze emporwandern.

Wanderern kann das angesammelte Wasser in der Pflanze zum Durststillen dienen, sofern nicht viele kleine tote Insekten darin schwimmen.

Diese prächtige Karde hat vielerlei Wirkstoffe in sich und auch praktischen Nutzen.

Foto : wilde Karde  (c) Michel vom Berch 2011

So wurden ihre trockenen Blütenstände in der Vorzeit genutzt um Wolle damit rauh zu machen. Das Karden oder Kämmen der Wolle war notwendig um sie besser spinnen zu können.

Floristen lieben diese stacheligen Blütenstände und verwenden sie in Gestecken als Dekoration.

Die Karde ist keine Distel und gehört einer eigenen Pflanzenfamilie an.

Aus der Wurzel wird eine wirksame Arznei gegen die Borreliose gewonnen, diese Wirkung wird in mehreren Erhebungen beschrieben ist aber nicht kritiklos zu betrachten.

Es gibt auch Rezepturen die beschreiben, wie aus allen Pflanzenteilen, nacheinander eine Tinktur hergestellt werden kann. In der Kräutermedizin wird jedoch eine Tinktur aus der Wurzel zur Behandlung der Borreliose bevorzugt.

hier ein link für eine Rezeptur zur Herstellung einer Tinktur ( nur ein Hinweis, wurde von mir nicht hergestellt )

Tinkturrezept

 

Inhaltsstoffe: Die Wirkstoffe der Karde sind wenig erforscht. Sie enthält Iridoide, Saponine, Kaffeesäurederivate, Kalisalze und das Glykosid Scabiosid.

Eine Behandlung mit der Karde kann folgende Wirkungen erzeugen : Harn-, galle- und schweißtreibend, entschlackend, verdauungsfördernd. Gicht, Arthritis, Rheuma, Wassersucht; Hautkrankheiten wie Dermatose, Furunkulose, Akne und andere Erkrankungen, die von einer schlechten Funktion des Verdauungsapparats herrühren sowie Borreliose.

Borreliose natürlich heilen“ von Wolf-Dieter Storl, ist ein Buch mit reichhaltigen Informationen über die wirksame Behandlung mit der Karde. Es gibt jedoch auch zahlreiche Kritiker die sich mit den Erkenntnissen von Storl nicht anfreunden können und eine scharfe Kritik an seinem Buch und dessen Inhalten üben.

Zur Blütezeit werde ich diesen Bericht noch mit einem Foto der einzigartigen Blüte ergänzen.

Blütenstand im Juni

Foto : Wilde Karde  (c) Michel vom Berch 2011 

 

 

 

 

 

 

 

 

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