Druidenwerk ist keine Hexerei

Kiwi`s aus dem Weserbergland chinesischer Strahlengriffel - Actinidia deliciosa -

10.06.2010 15:24

Auch Druiden haben Vorlieben für besondere Früchte die zwar hier nicht heimisch sind aber in unseren Breiten nun eine Heimat gefunden haben.

Die Heimat unserer bekannten  Kiwi´s sind die hochgelegenen Waldgebiete Chinas und Taiwans. Aus Neuseeland kommen viele Früchte zu unsda sie dort schwerpunktmäßig angebaut werden. Dort erhielten sie auch ihren Namen, abgeleitet vom  Wappentier Australiens Angebaut wird sie außer in Neuseeland auch in Australien, Kalifornien, Südafrika, Südamerika und in den Mittelmeerländern.  Die saftigen Früchte, die in Deutschland, dem größten Absatzmarkt der Welt, kaum noch als Exoten gelten, sind das ganze Jahr über erhältlich. Von den Inhaltsstoffen kann ich einige hier aufführen : Mineralstoffe Calcium, Kalium und Eisen sowie Vitamin C, aber auch Spurenelemente und Ballaststoffe. Kiwis kräftigen das Immunsystem, beschleunigen den Stoffwechsel, festigen Gefäße (Venen) und Bindegewebe und stimulieren die Muskeltätigkeit, speziell im Herzmuskel. Beim Einkauf sollte man darauf achten, daß Kiwis nicht zu weich oder zu hart sind. Mittelharte Früchte haben einen optimalen Reifegrad und das volle Aroma. Im Kühlschrank sind Kiwis einige Tage haltbar.Gekühlt schmecken diese Früchte besonders gut. Dazu schneidet man sie quer durch und löffelt sie aus; man kann sie aber auch schälen und in Scheiben geschnitten servieren. Die feinen Samenkerne isst man mit. Verfeinern kann man den ohnehin schon feinen Geschmack der Kiwi mit Zitronen- oder Orangensaft, Vanillesoße, Himbeergeist, Weinbrand oder Schlagsahne. Auch zum Garnieren von Süßspeißen, Salaten, Käseplatten usw. empfehlen sich Kiwis als appetitanregende Zierde.  Foto : Michel vom Berch  Kiwiblüte im Weserbergland / Juni 2010
Die Kiwi gehört zur Familie der Strahlengriffelgewächse (Actinidiaceae) und stammt ursprünglich aus dem Gebiet des Yang-Tse-Kiang im Nordosten Chinas. In den dortigen Wäldern wächst sie als kräftige, holzige Liane oder kletternder Strauch. Der ursprüngliche Name der Kiwi ist Yang Tao, erst um 1900 wurde sie von Missionaren als Chinesische Stachelbeere nach Neuseeland gebracht und bekam in den sechziger Jahren von neuseeländischen Produzenten ihren heutigen Namen, der nach dem dort beheimateten Vogel Kiwi-Kiwi gegeben wurde. In Neuseeland wurden umfangreiche Züchtungsversuche unternommen, so ist aus der Wildform „Actinidia chinensis“ die heute bekannte Kulturkiwipflanze selektioniert. 
Man unterscheidet 2 Arten:
Actinidia chinensis (nach der neuen Nomenklatur jetzt Actinidia deliciosa), deutscher Name Chinesischer Strahlengriffel: grosse, behaarte Früchte, nur bedingt frosthart. Die meisten Sorten sind zweihäusig, d. h. es gibt männliche und weibliche Pflanzen. Für eine gute Befruchtung braucht man für 5-10 weibliche Pflanzen mindestens 1 männliche Pflanze. Neuere Züchtungen haben zwittrige Büten, d. h. männliche und weibliche Organe sind in einer Blüte auf einer Pflanze vereint. Man benötigt keine Befruchterpflanze. Actinidia arguta, deutscher Name Scharfzähniger Strahlengriffel: Früchte sind nur Stachelbeergroß, unbehaart, können aber mit der Schale verzehrt werden. Vorteile: extrem frosthart (bis - 30 ° C) und widerstandsfähig gegen Krankheiten und Schädlinge. Pflanzen von Actinidia arguta sind in Deutschland unter dem Namen `Weiki`oder `Bayern-Kiwi` im Handel. Diese wurden am Institut für Obstbau der TU München selektiert. Zweihäusig. Voraussetzungen und Standortwahl Um auch in Deutschland das Gelingen von Kiwianbau garantieren zu können, ist die Standortauswahl von entscheidender Bedeutung. Da die Kiwi äußerst frostempfindlich ist, sind Spätfrostlagen zu vermeiden, ebenso Flächen, die stärker windexponiert sind. Dagegen lieben Kiwis warme, sonnige Standorte. Am besten wachsen Kiwis auf leichten Böden mit leicht saurem Charakter (pH 5,5). Schwere Lehmböden sollten mit Sand versetzt werden, zu kalkhaltige Böden verursachen Chlorose. Um den Boden sauer zu machen, können Hobelspäne (20-30 cm) eingearbeitet werden. Torf fördert die Wurzelentwicklung.
Meine Kiwipflanzen haben den strengen Frost der letzten Jahre gut überstanden und hatten im letzten Jahr Unmenegn an Früchten getragen die aber die Größe eines Taubenei nicht überschritten.
Für Marmeladen oder so zu Naschen sind sie bestens geeignet. Schädlinge konnte ich in den Jahren keine beobachten. Wer einen sonnigen Platz ( an der Hauswand oder Carport ) sein Eigen nennt und Freude an dieser unglaublichen Frucht hat , sollte sich im Fachhandel eine frostharte und selbstbefruchtende Sorte aussuchen. Der Geschmack und die üppige Fülle an Früchten, sowie das schnelle Wachstum der Pflanze erfreuen nicht nur die Hobbygärtner selbst, sondern auch die Besucher immer wieder ihr Erstaunen bekunden.
 

© 2008 Alle Rechte vorbehalten (c) Michel vom Berch

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